Trandafirul

Tänze, Lieder, Fool Dracul

Trandafirul
Der Samowar dampft, Chai steht bereit,
Bulgur und Bubliki wollen verspeist werden,
moldawischer Wein vernebelt uns die Sinne …

Bei Trandafirul verschmelzen Klarinet, Flau­ta, Akkordonë, Basso und Drummel zu einer weltenbummelnden Mischung von Okzident bis Orient. Der Bandname aus dem Rumänischen (dt.: ‚die Rose‘) ist ein poetischer Fingerzeig auf die etwaige Herkunft des Repertoires. Die musikalischen Wurzeln des Quartetts aus Halle (Saale) lassen sich aber viel weiter fassen. So tun sich bei dessen Konzerten Welten voller Meere, Berge und Wüsten aus vieler Herren Länder auf. Und ein imaginärer flatterhafter Graf Dracul lädt dabei Flügel schlagend zum Tanze ein.

… Erschöpft fallen wir in die Kissen,
rauchen Shisha, träumen von Kamelen
und treiben weltwärts weiter.

Besetzung

  • Susa von Löwenstein 🇷🇴 ~ Klarinet, Flauta, Dudeldej, Kanto
  • Ramírez Populpa 🇪🇸 ~ Akkordonë, Kanto
  • Romain Trudeau 🇫🇷 ~ Basso
  • Ivo Iglesias 🇬🇷 • János Kovczyk 🇭🇺 • Christijan van der Sobbe 🇳🇱 ~ Drummel, Perkussonë

Media

🔈 Hörbeispiele:

Bandgeschichte

Trandafirul gründete sich im Jahr 2013 in der Saalestadt Halle, dem letzten bekannten Wirkungsort der imaginären Musikphilosophin Trude Tulpenthal. Das Quartett um Susa von Löwen­stein (Rumänien), Ramírez Populpa (Spanien), Romain Trudeau (Frankreich) und Ivo Iglesias (Griechenland) eint das gemeinsame Interesse, die musikalischen Ideen dieser vergessenen Ikone zum Klingen zu bringen und für die Nachwelt zu bewahren.

Ab dem Jahr 2018 folgte eine kreative Schaffenspause, während der Susa und Romain mehrere Forschungsaufenthalte auf verschiedenen Kontinenten unternahmen – in Regionen, in denen sehr wahrscheinlich auch Trude Tulpenthal Feldstudien betrieb. Seit 2026 musiziert das Quartett wieder in Halle und verarbeitet die Ergebnisse dieser achtjährigen Forschung mit großer Hingabe. Aufgrund zahlreicher weiterer Verpflichtungen des gefragten Perkussionisten Ivo wurde die Ursprungsbesetzung zudem durch zwei seiner Zöglinge – János Kovczyk (Ungarn) und Christijan van der Sobbe (Niederlande) – erweitert, wodurch die aktive Pionierarbeit von Trandafirul bis auf Weiteres gesichert ist.

Das musikalische Repertoire von Trandafirul speist sich aus dem Fundus zahlreicher Transkriptionsfragmente, die Tulpenthal auf ihren Forschungsreisen in vieler Herren Länder und über mehrere Kontinente anfertigte. Mit größtmöglicher Akribie entschlüsseln die Musiker den Kauderwelsch-Dialekt der erhaltenen Aufzeichnungen und verarbeiten die gefundenen Ideen in Arrangements, die unterschiedlichste Stilistiken vereinen – von Balkanmusik über Klezmer, Ameraba, Balfolk, Fado und Musique Manouche bis hin zu Celtic Music. Neben dem Schwerpunkt auf instrumentalen Tanzstücken greift der polyglotte Ramírez auch verschiedene Lieder in ihrer jeweiligen Originalsprache auf.

Durch jahrelange musikalische und wissenschaftliche Arbeit kommt Trandafirul einer zeit- und grenzenlosen Weltmusik nach dem Klangideal Trude Tulpenthals zunehmend näher – eine wahrhafte »mosïk von un for the welt«.

Trandafirul

Kontakt

  • Toralf Friesecke
  • 0345 51726370

Trandafirul ist aus Halle (Saale)